Willkommen bei der

Sulmtaler Hobbyzucht

Herzlich willkommen bei der Sulmtaler-Hobbyzucht von Sylvia und Peter Pensold!

Die Bezeichnung sulmsteirer ist von den Sulmtaler Hühnern, die wir seit 40 Jahren züchten und den Altsteirer Hühnern, die wir bis zum Jahr 2000 in weiß gezüchtet haben, abgeleitet. Wir züchten nach den Richtlinien Armin Arbeiters, des Erhalters der Rasse, Sulmtaler-Hühner ausschließlich Großrasse nur in gold-weizenfarbig, dem einzigen ursprünglich erhaltenen Farbenschlag.

Wir wünschen allen Freunden unserer sulmsteirer-Homepage viel Freude mit den althergebrachten steirischen Hühnerrassen Sulmtaler und Altsteirer und danken für mehr als 61.000 Besuche unserer Hobby-Zucht-Homepage!

 

Nach der Landes- und Südostschau, welche am 11. und 12. November 2017 im Lippizaner-Bundesgestüt Piber, Gemeinde Köflach stattfand und bei welcher wir mit 12 Sulmtalern weizenfarbig Großrasse und 12 Russenkaninchen vetreten waren, ist bei unseren Sulmtalern die Zucht- und Ausstellungssaison 2017 abgeschlossen. Im kommenden Monat stellen wir unseren Zuchtstamm, bestehend aus 3 Hähnen und etwa 30 Hennen, zusammen. Überzählige Tiere werden an interessierte Züchter abgegeben.

 

Unseren Russenkaninchen wurden auch auf der Bundesschau der österreichischen Kleintierzüchter im Dezember 2017 in Wels vorgestellt und erreichten den Titel

Bundesmeister. Wir geben ab April 2017 gerne einige Tiere aus blutsfremden Linien ab.

 

Wir wünschen Ihnen 

Zufriedenheit, Gesundheit, Gut Zucht und

alles Gute für 2018!

 

Ab März 2018 geben wir einen Zuchtstamm 1.3 (1 Zuchthahn aus 2017 und 3 Zuchthennen aus 2017 und 2016) ab.

Preis und Bestellung auf Anfrage unter KONTAKT.

 

Anfragen über Kontakt:grinssmileyKONTAKT

Zucht- und Kaufanfragen BITTE NUR per e-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Antwort täglich ab 19 Uhr.grinssmiley

 

Junghahnenherde mit Kapaun (großes Bild)
Junghahnenherde mit Kapaun (großes Bild)

 

Wieso solltest Du wenn möglich Hühner halten?

Altsteirer und Sulmtaler sind jene österreichischen Hühnerrassen, die unseren Vorfahren in Zeiten der Selbstversorgung wertvolle Dienste geleistet haben.

Die Altsteirer standen ihren Haltern unter anderm auch in mittleren Lagen der Obersteiermark, wo sie ihr Futter zu einem großen Teil selbst suchen mussten, vor allem für die Produktion von zahlreichen köstlichen Eiern zur Verfügung.

Die Sulmtaler wurden seit Jahrhunderten auf hohe Fleischproduktion gezüchtet und konnten sich so in der Kornkammer der Weststeiermark, den Gebieten des heute weststeirischen Hügellandes, zu dem österreichischen Masthuhn entwickeln.

Wir widmen uns seit etwa 30 Jahren vor allem der Reinzüchtung der Sumtaler nach den Schriften ihres Retters, Armin Arbeiter und verzichten dabei auf Modetrends, wie etwa die "Verbesserung" der Rasse durch Einkreuzungen anderer Hühnerrassen oder die "Erzüchtung" neuer Farbenschläge, wie es derzeit leider auch im österreichischen Steirerhuhnverein modern ist.

In unserer Zeit unterstützen karitative Organisation Menschen in der Dritten Welt dabei, ihren Nahrungsbedarf auch mit der Vermehrung von Hühnerrassen für ihren Eigengebrauch zu bestreiten. Wir in Europa verlassen uns vor allem auf die industriellen Produzenten und greifen auch auf Hühnerfleisch und Eier zurück, von denen wir nicht wissen, unter welchen Haltungsbedingungen und mit welchem Futter sie erzeugt wurden. Auch für ein Huhn gilt: es ist so gut wie sein Leben, seine Haltungsbedingungen und sein Futter. Darüber sollten alle Europäer nachdenken, die die Möglichkeit haben, eine überschaubare Anzahl von Hühnern zu halten und ihre Familien mit deren Produkten zu versorgen.

Für Deine Fragen allgemein die Hühnerzucht oder speziell die Sulmtaler-Zucht betreffend stehe ich gerne über den Menüpunkt KONTAKT  zur Verfügung. Die Antwort erfolgt schriftlich (zum Sammeln).

Wieso solltest Du Deine Sulmtaler bei einem Spezialzüchter kaufen?

Gott sei Dank gibt es wieder Sulmtaler in großer Zahl. Die meisten werden jedoch von Haltern vermehrt (im Gegensatz zu rassegemäß gezüchtet), die die Rasse, ihre wesentlichen Merkmale und ihre Besonderheiten nicht kennen.

Diese Tiere kann man über diverse Kontakte kaufen und zahlt, da die Rasse derzeit - zu Recht - in Mode ist, sehr oft auch einen überhöhten Preis. Aber Sulmtaler sind nicht immer rassige Sulmtaler.

Unsere Hobbyzucht besteht seit nunmehr 35 Jahren. Besonders in den letzten Jahren, seit wir uns auf diese Hühnerrasse besonders konzentrieren, konnten wir einen hervorragenden Zuchtstamm aufbauen. Unsere Tiere zählen auf Ausstellungen, an denen wir uns beteiligen, zu den besten Vertretern ihrer Rasse (auch, wenn es die Preisrichter nicht immer so sehen). So konnten wir in den Jahren 2013 und 2014 den Landes- und Südost-Meister in der Steiermark, der Heimat der Steirerhühner, erringen und dabei spätere Europameister und Bundesmeister hinter uns lassen. Auf Bundes- oder Europa-Schauen stellen wir auch zum Wohl unserer Tiere, die besonders in den typischen Rassemerkmalen sowie Größe und Gewicht hervorstechen, nicht mehr aus.

Aufgrund unserer großen Nucleusherde, die bei Bedarf durch Blutauffrischungen ergänzt wird und in der Zuchtzeit (Februar bis April) aus 3 Hähnen und etwa 30 Hennen besteht, haben wir ganzjährig auf Anfrage hervorragende Zucht- und Jungtiere abzugeben und versorgen darüber hinaus unsere Kunden mit wertvollen Tipps über Zucht und Haltung.

Wir freuen uns auf Deinen Besuch!

Eier selbst erzeugen

Als alte Haustierrassen für die Eierproduktion sind für unsere Klimabedingungen am Besten die Rassen Sulmtaler, Altsteirer, Marans, Italienern und Welsumer geeignet.

Das selbst produzierte Hühnerei liegt total im Trend. Immer mehr Private schaffen sich die Voraussetzungen, ein paar Hühner als Haus- und Nutztiere zu halten, da sie wissen möchten, mit welchem Futter und unter welcher Voraussetzung ihre Hühnereier erzeugt wurden (Thema "BIO-Hühnereier").

Das Ei vom eigenen Huhn liegt total im Trend. Es gibt immer mehr Private, die ein paar Hühner im Garten als Haustiere, als Beschäftigung für größere Kinder und vor allem infolge der nahezu täglichen Lebensmittelskandale (Thema "Bio-Hühner-Eier" usw.) halten.

Doch bei der Hühnerhaltung sollte man zuerst an die Nachbarn denken. Der Gockel kräht von früh bis spät, die Hennen gackern tagaus, tagein. Nicht überall gilt das als ortsüblicher Lärm. Die Hühnerhaltung ist daher in Siedlungen nicht immer erlaubt. Es ist wichtig, sich vor der Anschaffung dieser speziellen Haustiere mit Gemeinde und Nachbarn abzusprechen.

Ist die Akzeptanz des Geflügels am Wohnort geklärt, stellt sich die Frage nach dem Zeitbudget: Täglich sind mindestens 15 Minuten für die Versorgung einzurechnen. Hühner brauchen täglich frisches Wasser in einer Tränke und ca. 100 g Körnerfutter mit Muschelgrit je mittelgroßem Huhn in einem Futterkasten. Eierschalen sollten nicht angeboten werden, da sie für die Hühner wertlos sind und sie zum Eierfressen anregen. Bei genügend Auslauf decken die Allesfresser ihren Fleischbedarf mit Kleinlebewesen (im kalten Winter mit Fleischresten) selbst. Möglichst alle zwei Wochen sollte die Einstreu (am besten entstaubtes Sägemehl vermischt mit Beach-Volleyball-Sand) im Stall von Federn befreit und vervollständigt, das Kotbrett von Mist befreit und mit Nussbaumlaub belegt und die Legenester mit frischem Heu versehen werden.

Hühner sind soziale Tiere, drei bis vier sind die Mindestanzahl einer Gruppe. Jedes Huhn benötigt je nach Größe und Rasse einen niemals zu großen Auslauf. Wenn im Freien ein trockenes Staubbad, ein Komposthaufen und Schattenspender angeboten werden und die Wiese kurz gehalten wird, fühlen sich die Tiere wohl. Hühner sind einerseits Vögel, die die Sonne über alles lieben, andererseits aber extrem hitzeempfindlich.

Ein mit einem Gitter versehenes Stallfenster sollte möglichst nach Osten, eventuell ein weiteres nach Westen zeigen. Hühner fühlen sich im trockenen Holzstall wohl. Unter den in einer Ebene paralell zum Kotbrett eingebauten Aufsitzstaffeln wird das Kotbrett in einer Höhe 60 cm angebracht, der mistfreie Platz unter dem Kotbrett kann so von den Tieren als zusätzlicher Scharr- und Baderaum genützt werden. Das Volumen des Stalls soll jedenfalls so beschaffen sein, dass sich die Tiere bei großer Kälte oder Feuchtperioden im gut ausgeleuchteten geräumigen Stall aufhalten und sich auch ihre Betreuer aufrecht darin bewegen können.

Als Einstreu im Stall sind entstaubte Sägespäne und feiner Sand ideal. Sitzstangen dienen als Schlafplatz. Sind die an den Kanten abgerundeten und gehobelten 5x8-cm-Holzstaffel auf einer Höhe montiert. Diese Anordnung unterbindet Rangkämpfe um die höhere Sitzposition. Kotbretter erleichtern die Reinigung. Für je 4 Hennen genügt ein Legenest für die Eiablage. Das Heubett (kein Stroh!) im Nest misst am besten 30 x 40 cm. Der Stall muss Hühner vor Mardern und Füchsen schützen. Das gilt auch für die Umzäunung der Außenanlage. Der Maschendraht soll bis zu zwei Meter hoch sein und unter die Grasnarbe reichen. Eine Voliere ist bei entsprechender Größe und Ausstattung nur für Zwerghühner geeignet.

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