Willkommen bei der

Sulmtaler Hobbyzucht

Das Buch

Die Entstehung meines Buches "Einsteirischer Hühnerhof - Altsteirer und Sulmtaler"

Ab etwa 1955 sammle ich erste Eindrücke über die Geflügelhaltung bei meiner Großmutter. Sie hält Altsteirer wildbraun und später auch Sussex in Freilandhaltung und erbrütet die Küken selbst mittels Bruthennen.

1974 Familiengründung und Wunsch, Hühner zu halten. Es sollen Sulmtaler sein. Eine bis heute unendliche Geschichte nimmt ihren Lauf. Erst Jahre später erzählt mir meine Cousine, dass unser gemeinsamer Großvater aus dem Sulmtal stammte!

In meinem ersten Kleintierzuchtverein gibt es keine Sulmtaler - aber es gibt ja auch einen Sonderverein. Dieser ist scheinbar sehr aktiv, aber im Gegensatz zu heute sind keine Zuchttiere zu bekommen, auch keine Bruteier oder Küken. - Die Sulmtaler geraten bei mir beinahe wieder in Vergessenheit.

1986

1986 stehen auf einem Kleintiermarkt in Pirka bei Graz Sulmtaler zu Werbezwecken, aber unverkäuflich, präsentiert vom mittlerweile leider allzu früh verstorbenen Vereins- und Landeszuchtwart Hermann Schemmerl, der sich als Mitglied des Österreichischen Sondervereins der Steirerhuhnzüchter ST 10 sehr um die Verbreitung der Rassen Altsteirer und Sulmtaler verdient gemacht hat. Von ihm bekomme ich dann doch meinen ersten Stamm und der Funke springt entgültig über.

1995 Beitritt zum Sonderverein der österreichischen Steirerhuhnzüchter ST 10, erster Kontakt zum deutschen Sonderverein. Diese Züchtergemeinschaft hat ein Büchlein herausgegeben, das ich eingehend studiere. - Aber irgendetwas fehlt mir darin. In meinem Kopf beginnt ein Brüten und Ideen sammeln.

1996 erhalte ich vom Obmann der Österreichischen Geflügelpreisrichter die Kopie des "Handbuches für Geflügel" aus dem Jahre 1910. In diesem sind unter anderen die Altsteirer und Sulmtaler angefangen vom Entstehungsgebiet der Rassen bis zur Erzüchtung der Farbenschläge in Word und Zeichnung beschrieben und schärfen mein eigenes Bild. Weiters finden sich in diesem Buch Beschreibungen einiger Unterarten des mitteleuropäischen Landhuhnes, zu dem auch unsere Steirerhühner gehören.

1997

1997 lerne ich Herrn Tierarzt Dr. Hugo Lukas, den Sohn des legendären Gründers des 1. Weststeirischen Kleintierzuchtvereins, Dir. Lukas, von dem ich als Bub mein erstes Russenkaninchen bekommen habe, kennen. Er überlässt mir nicht nur seine Steirerhuhn-Sammlung, sondern ermöglicht mir auch in der Bücherei des Grazer Tierspitals zu stöbern. Danach eröffnet er mir auch den Kontakt zur Steirischen Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft.

Zuchtfreund Bernd Hafner, ein langjähriger Sulmtalerzüchter, macht mich aufmerksam, daß in der Steirischen Landesbibliothek 4 Werke Armin Arbeiters, des Begründers der standardisierten Sulmtalerzucht, aus der zeit zwischen 1910 und 1918 aufliegen; eines kenne ich bisher. Diese Bücher bilden das Grundgerüst meines Buches.

Der Sonderverein der deutschen Steirerhuhnzüchter genehmit die auszugsweise Verwendung seines Büchleins "Steirische Hühnerrassen" in meinem Werk.

Der 2. Vorsitzende des deutschen Sondervereins, Helmut Lohlein, übergibt mir mehrere interessante Schriften, die noch aus der Zeit der ehemaligen "Sonderzuchtgemeinschaft der DDR" stammen, wie die Beschreibung der roten Sulmtaler, die ja heute gänzlich von der Bildfläche verschwunden sind und bisher auch noch nicht nachgezüchtet wurden, obwohl dies durch Einkreuzung der blutsverwandten wildbraunen Altsteirer in kurzer Zeit möglich ist.

Sehr wohl sind dort die weißen Sulmtaler angeführt, die es, wie mir Helmut Löhlein persönlich bestätigte, nie gegeben hat. Die "Rasse" wurde "erfunden", um für rasselose weiße Hybridhühner eine Futterzuteilung vom Staat zu bekommen und sie fand (kein Witz!). Aufnahme in den "Rassegeflügel-Standard für Europa". Mittlerweile werden die weissen Sulmtaler als Gemisch diverser mit den Sulmtalern nicht verwandter Rassen "gezüchtet".

Leider fehlen im "Rassegeflügel-Standard für Europa" bis heute einige Farbenschläge, die es tatsächlich gegeben hat, welche jedoch, da die Gefiederfarbe ja nur zweitrangig war, nie rein gezüchtet wurden.

Auch der Erzüchter der Zwerg-Sulmtaler, Hans-Joachim Webers und das Ehrenmitglied des deutschen und des österreichischen Sondervereins, Albert Müllenhoff, übergaben mir in dankenswerter Weise Unterlagen und Bilder.

Ein besonders herzliches Dankeschön richte ich an Herrn Dr. Siegfried Becker aus Weimar in Hessen, der mir aus seiner wertvollen Sammlung unentgeltlich alte Bilder über Kapaune und vieles mehr zur Verfügung gestellt hat.

Der ehemalige Zuchtwart (und derzeitige Obmann) des Schweizer Sondervereins für Steirerhuhnzüchter, Walter Gloor, einer der wenigen Kenner der Steirerhühner und Preisrichter, hat mir ebenfalls Material für mein Buch zur Verfügung gestellt, darunter auch das Protokoll der Gründungssitzung des Schweizer Sondervereins aus dem Jahr 1993.

Ein steirischer Hühnerhof

Somit waren alle Unterlagen für mein Buch "Ein steirischer Hühnerhof - Altsteirer und Sulmtaler" beisammen. Das Endergebnis mit Ergänzungen kannst Du spätestens wieder 2018 (Neuauflage) über KONTAKT wieder bei mir bestellen.

An dieser Stelle danke ich auch allen guten Geistern sehr herzlich, die mir bei der Sammlung behilflich waren, mich hoffentlich auch bei der Neuauflage unterstützen werden und hier nicht namentlich genannt wurden.

Dieses Nachschlagewerk hilft, die Ziele der Steirerhuhnzucht zu verstehen und nach klaren Richtlinien zu züchten. Durch die Veröffentlichung dieser Grundsätze bleiben auch die alten Schriften unserer großen Vordenker erhalten. 

Dieses Buch war im Jahr 2006 Grundlage für den Förderantrag des EU-Projektes zur wirtschaftlichen Zucht der Sulmtaler (www.sulmtaler.at). In diesem mittlerweile still gelegten Projekt durfte ich auch mein Wissen und meine Erfahrungen einbringen.

Ausstellungserfolge allein machen nicht glücklich. Geflügelausstellungen sind für den Fortbestand der Steirerhühner so wichtig wie eine Misswahl für den Fortbestand der Menschheit. Dennoch sollten schöne Tiere auf Ausstellungen präsentiert werden, wobei die Bewertung gelegentlich als Anregungen für die weitere Zuchten dienen soll.

"Züchtet rein und züchtet ehrlich, arbeitet fair zusammen und gebt rassereine und vitale Tiere weiter. Dann wird in unsere Geflügelställe wieder Zuversicht einkehren und werden die Steirerhühner auch im neuen Jahrtausend bestehen!" (Richard Tasch, ein Pionier der Altsteirerzucht und als Landeszuchtwart der Steiermark Vorgänger von Hermann Schemmerl).

In dieser Homepage findest Du Auszüge aus meinem Buch, das derzeit vergriffen ist. Eine Neuauflage ist für 2018 geplant. Wenn Dir die Homepage gefällt, empfehle sie bitte weiter. Besonders freue ich mich persönlich über einen positiven Eintrag im Gästebuch und danke dafür im Voraus! Bei Fragen oder Anregungen bitte ich Dich um eine E-Mail über KONTAKTE.

Viel Freude beim Durchblättern und Lesen und mögest Du in jeder Beziehung "Appetit auf unsere Steirerhühner" bekommen.

Startseite

Copyright © 2016. All Rights Reserved.