Willkommen bei der

Sulmtaler Hobbyzucht

Einfach und gesund

Kleintierzucht ist eine Ganzjahresbeschäftigung mit täglicher Betreuung der Tiere. Viele können sich nur im Urlaub entspannen. Sobald wir Kleintierzüchter bei unseren Tieren sind - zumindest zweimal täglich - entspannen wir uns.

Wir hegen und pflegen unsere Tiere, verfüttern an sie hochwertiges Futter, das wir teilweise selbst zusammenstellen und sorgen für das Wohlergehen der uns Anvertrauten Tiere durch artgemäße Haltung und Pflege. Daher verabreichen wir auch nur Futter in höchster Qualität.

Meine Philosophie: wenn Du überwiegend das Fleisch, das Du isst, selbst erzeugst und verarbeitest, ernährst Du Dich nicht nur gesünder, sondern auch bewusster, weil Du den Wert diese Fleisches besser schätzen lernst. Es wird nichts vergeudet. Diese einfache und gesunde Betätigung in der Natur bringt Dir eine Lebensqualität, die Du durch Reisen, Autos oder andere Hobbys selten erreichen kannst.

Zucht alter Rassen

Wir befassen uns hobbymäßig mit der Zucht alter Rassen, die wir mit rassetypischen Zuchttieren vermehren und deren Nachzucht und Eier an andere Züchter und Halter weitergeben. Überzählige Tiere und Eier werden im eigenen Haushalt verwertet. Das Fleisch und besonders auch die Eier schmecken infolge unserer Pflege und naturbelassenen Fütterung hervorragend.

Wir wissen, was wir essen. - Das kann nur jemand behaupten, der Fleisch und Eier für den Eigenbedarf selbst erzeugt. Diese Nahrungsmittel schätzen wir, sie haben für uns einen hohen Wert und werden daher auch entsprechend genossen. Nur das, was ich selbst auf diese Weise erzeuge, ist für mich BIO!

Den Gegenpol zu alten Haustierrassen beispielsweis bei den Hühnern bilden die Hybriden. Sie werden in Europa von nur fünf Großkonzernen "erzeugt". Die Masthybriden werden mit Augenmerk auf schnelles Wachstum und Fleischertrag sowie auf Kosten der Qualität und des Geschmacks gezüchtet, mit äußerlich undefinierbarem Fertigfutter durchsetzt mit Medikamenten ca. 30 Tage gefüttert und müssen dann geschlachtet werden. Die Legehybriden werden allein auf Legeleistung gezüchtet, die sie aber nur in ihrem ersten Legejahr gewinnbringend erbringen. Ihr Fleisch ist selten bekömmlich, es sei denn, es wird faschiertn und dann durch die "Kunst" von Lebensmittelchemikern "verbessert".

Eine Vermehrung von Hybriden ist nicht zielführend, da sie schnell ihre außerordentliche Leistungsfähigkeit einbüßen und in dieser Hinsicht auch nicht mehr an die Werte unserer alten Rassen herankommen. Deshalb kann ein Bestand von Hybriden nur durch Zukauf von Jungtieren eines der wenigen Großkonzerne erneuert werden. Dies gilt auch für die vielgepriesenen La Bresse.

Süddeutsche Zeitung

Nachfolgend ein Artikel aus der Süddeutschen Zeitung vom 23. März 2009:

In Vancouver an der kanadischen Westküste, einer Stadt zwischen Meer und Bergen, dürfen sich die Menschen ein neues Haustier im Vorgarten oder Hinterhof halten: das eierlegende Huhn. Trotz des Protestes der Geflügelindustrie stimmte die Stadtregierung dem urbanen Experiment zu. Sie befand, ein Vorgarten sei allemal besser als eine Legebatterie.

Die Bewohner von Vancouver können sich dieser Tage in Zeitungen darüber informieren, was die Hühner fressen, wie viele Eier sie legen und wieviel die Haltung ungefähr kostet.

Da es sogar in Vacncouvers Stadtmitte reichlich Kojoten und Waschbären gibt, sind robuste Hühnergehege vonnöten. Ob auch Hähne in Kanadas drittgrößter Stadt erlaubt werden, muss das neue Gesetz noch festlegen.

Ich halte dies für ein erstes, spannendes Experiment, das nachahmenswert ist und auch bei uns gestartet werden sollte.

Das einfache Leben

2009 jährte sich zum 150. Mal der Todestag des "Steirischen Prinzen" Erzherzog Johann. Er wollte zu seiner Zeit die Steirer für das "einfache Leben" gewinnen und forcierte diese Philosophie auch aus dem Umstand heraus, dass die obersteirischen Bergbauern im Gegensatz zu den mittel- und untersteirischen Bauern und zur Stadtbevölkerung bittere Not litten. Wer damals ein ganzes Hemd aus gutem Stoff besaß, war schon reich.

Die ersten Greißler kamen auf und wurden zu Nahversorgern. 60% der Bevölkerung versorgten sich selbst mit Nahrung und dem Nötigsten. 150 Jahre nach dem Tod Erzherzog Johanns ist dieses Modell der Selbstversorgung aufgrund der gängigen allein auf Profit gerichteten Massenproduktion wieder besonders interessant geworden.

In einer zeit, in der Nahrungsmittel minderer Qualität solange kreuz und quer durch Europa transportiert werden, bis sie endlich einem Käufer viel zu teuer unterjubelt werden können und die auswüchse laufend in der Presse nachzulesen sind, legen wir wieder mehr Wert auf gesunde Nahrungsmittel in bestmöglicher Qualität, von denen wir wissen, wo und wie sie erzeugt wurden. Am besten, man erzeugt soviel wie möglich bzw. das Notwendigste selbst.

Wenn Familien, die ein Grundstück zur Verfügung haben einen Teil des Fleisches, der Eier und einen Teil der Lebensmittel selbst erzeugen, wird die Ernährung insgesamt in diesen Familien eine höhere Wertschätzung erfahren und die Menschen gesünder leben - weil sie wissen, welche Qualität sie essen.

Leben wir als gesunde und zufriedene Menschen im Einklang mit der Natur und allen ihren Geschöpfen! 

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