Herzlich willkommen bei der Sulmtaler-Hobbyzucht von Sylvia und Peter Pensold!

Die Bezeichnung sulmsteirer ist von den Sulmtaler Hühnern, die wir seit 40 Jahren züchten und den Altsteirer Hühnern, die wir bis zum Jahr 2000 in weiß gehalten haben, abgeleitet.

Wir arbeiten vor allem nach den ursprünglichen Richtlinien Armin Arbeiters, des Reinzüchters der Großrasse der Sulmtaler-Hühner in gold-weizenfarbig, dem einzigen weitgehend rein erhaltenen Farbenschlag - ohne "Verbesserung" durch Einkreuzung anderer Hühnerrassen.

Wir wünschen allen Freunden unserer sulmsteirer-Homepage viel Freude mit den althergebrachten steirischen Hühnerrassen Sulmtaler und Altsteirer, allen "Steirerfreunden" wertvolle Nachzucht und danken für mehr als 69.000 Besuche unserer Geflügelzucht-Homepage!

Die neue 3. Auflage meines Buches

"Ein steirischer Hühnerhof - Altsteirer und Sulmtaler"

ist in einer um allgemeine Geflügel-Zucht- und -Haltungsfragen wesentlich erweiterten  Auflage erhältlich.

Das Buch ist derzeit zum Aktionspreis von € 29,-- zuzuglich Porto über KONTAKT (siehe unten) zu beziehen.

 Die auf 196 Seiten erweiterte bereits 3. Auflage wurden um alle Geflügelrassen betreffende Themen wie Kunstbrut, Naturbrut, Zuchtregeln, Inzucht, Grundlagen für die Zucht wertvoller Legehennen, Blutauffrischung, Vererbung, Hühnerkrankheiten, Parasiten-Bekämpfung, Geschichte der Kapaunisierung und zukunftsweisende Maßnahmen ergänzt. - Ein ideales Geschenk für jeden Geflügelfreund.

 An Selbstabholer abzugeben:

Sulmtaler gold-weizenfarbig Großrasse Jungtierstamm (1.3) an Selbstabholer abzugeben. Anfragen  n u r  über Kontakt. Preis und Termin nach Vereinbarung.

 

 Anfragen und Mitteilungen über Kontakt:

grinssmileyKONTAKT

Zucht- und Kaufanfragen BITTE NUR über Kontakt:grinssmiley

 

Junghahnenherde mit Kapaun (großes Bild)
Junghahnenherde mit Kapaun (großes Bild)

 

Wieso solltest Du wenn möglich Hühner halten?

Altsteirer und Sulmtaler sind jene österreichischen Hühnerrassen, die unseren Vorfahren in Zeiten der Selbstversorgung wertvolle Dienste geleistet haben.

Die Altsteirer standen ihren Haltern unter Anderem auch in mittleren Lagen der Obersteiermark, wo sie ihr Futter zu einem großen Teil selbst suchen mussten, vor allem für die Produktion von zahlreichen köstlichen Eiern zur Verfügung.

Die Sulmtaler wurden seit Jahrhunderten auf Fleischproduktion gezüchtet und konnten sich so in der Kornkammer der Weststeiermark, den Gebieten des heute weststeirischen Hügellandes, zu dem österreichischen Masthuhn entwickeln.

Wir widmen uns seit etwa 30 Jahren vor allem der Reinzüchtung der Sumtaler nach den Schriften ihres standardgemäßen Erzüchters und in der Folge auch Namensgebers, Armin Arbeiter und verzichten dabei auf Modetrends, wie etwa die "Verbesserung" der Rasse durch Einkreuzungen anderer Hühnerrassen oder die "Erzüchtung" neuer Farbenschläge, wie es derzeit leider auch im österreichischen Steirerhuhnverein modern ist.

In unserer Zeit unterstützen karitative Organisation Menschen in der Dritten Welt dabei, ihren Nahrungsbedarf auch mit der Vermehrung von Hühnerrassen für ihren Eigengebrauch zu bestreiten. Wir in Europa verlassen uns vor allem auf die industriellen Produzenten und greifen auch auf Hühnerfleisch und Eier zurück, von denen wir nicht wissen, unter welchen Haltungsbedingungen und mit welchem Futter sie erzeugt wurden. Auch für ein Huhn gilt: es ist so wertvoll wie sein Leben, seine Haltungsbedingungen und sein Futter. Darüber sollten alle Europäer nachdenken, die die Möglichkeit haben, eine überschaubare Anzahl von Hühnern zu halten und ihre Familien mit deren Produkten zu versorgen.

Für Deine Fragen allgemein die Hühnerzucht oder speziell die Sulmtaler-Zucht und das neu aufgelegte Buch betreffend stehe ich gerne über den Menüpunkt KONTAKT  zur Verfügung. Die ausführliche Antwort erfolgt umgehend (zum Nachlesen).

Wieso solltest Du Deine Sulmtaler bei einem Spezialzüchter kaufen?

Gott sei Dank gibt es wieder Sulmtaler in größerer Zahl. Die meisten werden jedoch von Haltern vermehrt (im Gegensatz zu rassegemäß gezüchtet), die die Rasse, ihre wesentlichen Merkmale und ihre Besonderheiten nicht kennen.

Diese Tiere kann man über diverse Kontakte kaufen und zahlt, da die Rasse derzeit - zu Recht - in Mode ist, sehr oft auch einen überhöhten Preis. Aber die angebotenen Tiere sind nicht immer rassige Sulmtaler.

Unsere Hobbyzucht besteht seit nunmehr 40 Jahren. Besonders in den letzten Jahren, seit wir uns allein auf die Sulmtaler konzentrieren, konnten wir einen hervorragenden Zuchtstamm aufbauen. Unsere Tiere zählen auf Ausstellungen, an denen wir uns beteiligen, zu den besten Vertretern ihrer Rasse (auch, wenn es die Preisrichter nicht immer so sehen). Auf Bundes- oder Europa-Schauen stellen wir auch zum Wohl unserer Tiere, die besonders in den typischen Rassemerkmalen sowie Größe und Gewicht hervorstechen, nicht aus.

Aufgrund unserer großen Nucleusherde, die bei Bedarf durch Blutauffrischungen ergänzt wird und in der Zuchtzeit (Februar bis April) aus 3 Hähnen und etwa 30 Hennen besteht, haben wir ganzjährig auf Anfrage hervorragende Zucht- und Jungtiere abzugeben und versorgen darüber hinaus unsere Neueinsteiger mit wertvollen Tipps, besonders durch das neu aufgelegte Buch.

Eier selbst erzeugen

Als alte Haustierrassen für die Eierproduktion sind für unsere Klimabedingungen am Besten die Rassen Sulmtaler, Altsteirer, Marans, Italienern und Welsumer geeignet.

Das selbst produzierte Hühnerei liegt total im Trend. Immer mehr Private schaffen Voraussetzungen, ein paar Hühner als Haus- und Nutztiere zu halten, da sie wissen möchten, mit welchem Futter und unter welcher Voraussetzung ihre Hühnereier erzeugt wurden (Thema "BIO"-Hühnereier).

Doch bei der Hühnerhaltung sollte man zuerst an die Nachbarn denken. Der Gockel kräht von früh bis spät, die Hennen gackern tagaus, tagein. Nicht überall gilt das als ortsüblicher Lärm. Die Hühnerhaltung ist daher in Siedlungen nicht immer erlaubt. Es ist wichtig, sich vor der Anschaffung dieser speziellen Haustiere mit Gemeinde und Nachbarn abzusprechen.

Ist die Akzeptanz des Geflügels am Wohnort geklärt, stellt sich die Frage nach dem Zeitbudget: Täglich sind mindestens 15 Minuten für die Versorgung einzurechnen. Hühner brauchen täglich frisches Wasser in einer Tränke und ca. 100 g Körnerfutter mit Muschelgrit je mittelgroßem Huhn in einem Futterkasten. Eierschalen sollten nicht angeboten werden, da sie für die Hühner wertlos sind und sie zum Eierfressen anregen. Bei genügend Auslauf decken die Allesfresser ihren Fleischbedarf mit Kleinlebewesen (im kalten Winter mit Fleischresten) selbst. Möglichst alle zwei Wochen sollte die Einstreu (am besten entstaubtes Sägemehl vermischt mit Beach-Volleyball-Sand) im Stall von Federn befreit und vervollständigt, das Kotbrett von Mist befreit und mit Nussbaumlaub belegt und die Legenester mit frischem Heu versehen werden.

Hühner sind soziale Tiere, drei bis vier sind die Mindestanzahl einer Gruppe. Jedes Huhn benötigt je nach Größe und Rasse einen niemals zu großen Auslauf. Wenn im Freien ein trockenes Staubbad, ein Komposthaufen und Schattenspender angeboten werden und die Wiese kurz gehalten wird, fühlen sich die Tiere wohl. Hühner sind einerseits Vögel, die die Sonne über alles lieben, andererseits aber extrem hitzeempfindlich.

Ein mit einem Gitter versehenes Stallfenster sollte möglichst nach Osten, eventuell ein weiteres nach Westen zeigen. Hühner fühlen sich im trockenen Holzstall wohl. Unter den in einer Ebene paralell zum Kotbrett eingebauten Aufsitzstaffeln wird das Kotbrett in einer Höhe 60 cm angebracht, der mistfreie Platz unter dem Kotbrett kann so von den Tieren als zusätzlicher Scharr- und Baderaum genützt werden. Das Volumen des Stalls soll jedenfalls so beschaffen sein, dass sich die Tiere bei großer Kälte oder Feuchtperioden im gut ausgeleuchteten geräumigen Stall aufhalten und sich auch ihre Betreuer aufrecht darin bewegen können.

Als Einstreu im Stall sind entstaubte Sägespäne und feiner Sand ideal. Sitzstangen dienen als Schlafplatz. Sind die an den Kanten abgerundeten und gehobelten 5x8-cm-Holzstaffel auf einer Höhe montiert. Diese Anordnung unterbindet Rangkämpfe um die höhere Sitzposition. Kotbretter erleichtern die Reinigung. Für je 4 Hennen genügt ein Legenest für die Eiablage. Das Heubett (kein Stroh!) im Nest misst am besten 30 x 40 cm. Der Stall muss Hühner vor Mardern und Füchsen schützen. Das gilt auch für die Umzäunung der Außenanlage. Der Maschendraht soll bis zu zwei Meter hoch sein und unter die Grasnarbe reichen. Eine Voliere ist bei entsprechender Größe und Ausstattung allein für einen kleinen Stamm Zwerghühner geeignet.